Yoko auf dem Rasen

Ja, es ist auch für Yoko eine Wohltat im Garten sein zu dürfen. Kann sie nach Belieben auf ihren Flächen buddeln und ihr Revier verteidigen. Ich kann mich in dieser Zeit um Blumen und Zierhölzer kümmern. Unkraut jäten und eben alle so im Garten anfallende Tätigkeiten zu erledigen. 

Johann Wolfgang von Goethe

Bescheidne Wahrheit sprech ich dir. 

Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt, 

Gewöhnlich für ein Ganzes hält.

Es ist immer wieder eine Wohltat, die Morgensonne mit ihrer Kraft zu erleben; das Erwachen der Natur, das Blühen der Büsche und Bäume, das Durchbrechen der Tulpen auf der Wiese, einfach Klasse. In dieser Zeit erledige ich auch nur einen Morgenspaziergang mit Yoko.

Auf unserem Hochbeet wachsen und gedeihen alle Arten von Gemüse, Hier ein Kohlrabi in blau. Man munkelt, die werden nicht ganz so schnell holzig. Ob diese Kohlrabis es zum Kopftopf schaffen, bleibt außer Diskussion. Schmecken diese auch Roh sehr gut

Meine „Lieblingsrose“. Diese Rose hat mich immer ganz brav und wohlduftend begleitet. Sei es auf unserer Terrasse und nun in Vollerde am Gartenhaus angelehnt. Durch ihre ganzjährige Blütezeit ist sie immer ein Eyeliner meines Gartens. Zugegeben: Hier im Boden blüht sie noch stärker, wie im Bottich auf der Terrasse.

 Wir haben meist eine Begleitperson bei unseren Spaziergängen dabei, er darf dann auch mal zu Besuch in den Garten kommen. In nachbarschaftlicher Abstimmung bekommt man dann auch mal Besuch von einem der anderen Gartenbesitzern, trinkt gemeinsam einen Kaffee oder Tee, oder auch das eine oder andere Getränk.

Weisse Rose

Ein Plausch über den Zaun ist im Garten genau so wichtig, wie der Plausch mit den Passanten auf dem Weg, die in Begleitung oder auch durchaus alleine vorbei kommen.  Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen.

Hollunder vor dem Eingang

Ich freue mich über jede Beere, Apfel, Birne, Zwetschge oder Kirsche; jede Blume, die den Winter überstanden hat und wieder zu treiben und zu blühen beginnt. Das Leben ist schön; klar, ich kann mich bei Weitem nicht mehr so bewegen, wie das früher ging.

Aber demütig und froh bin ich trotzdem über jeden Schritt ohne Hilfe und jede Tätigkeit, die mir vielleicht schwerfallen, aber geschafft wurden. Der Nachteil des Altwerdens ist einfach mal so, das war war bei den voraus gegangenen Generationen so und wird sich, wahrscheinlich nie ändern.

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