Nun, ein paar grundlegende Dinge des “Programmierens” kenne ich durch meine aktive Zeit als “Informationselektroniker”. Aber leider ist es auch in diesem Beruf so üblich, das erlerntes zum Teil widerlegt, verändert oder im Laufe der Zeit nicht mehr zutreffend ist. Das ist aber schon gefühlte Jahrhunderte her. What you get is what you see hat seine Gültigkeit insofern verloren, weil Webseiten sehr umfangreich und sehr aufwändig sind. Habe ich die ersten Webseiten mit Adobe Go life oder danach mit iWeb meine Künste zum Besten gegeben. Nach gefühlten Jahrzehnten wollte ich wieder etwas aktiv werden. Als Vorruheständler hat man jede Menge Zeit und je mehr man sich mit “neuen Dingen” auseinander setzt, um so besser bleiben die grauen Gehirnzellen in Schwung und veröden nicht zusehend, wie es bei manch anderen meiner Bekannten der Fall ist. Bloß keine Veränderung!

Der erste Fallstrick in dieser Sache war also, was will ich nutzen:

Domain habe ich; WordPress bietet auf Basis einer Subdomain eine sehr schöne Möglichkeit an, sich an Word Press heran zu tasten. Was auch ich gerne genutzt hatte. Ach; bei Strato bekomme ich ja auch WordPress für kleines Geld eingerichtet, also Problem ist auch aus der Welt geschafft. Dann hätte ich noch Sven in der Hinterhand, den ich ja auch mal löchern kann, der hat aber durch seine professionelle Tätigkeit so viel um die Ohren. Schafft er es nicht mal mehr, einfach mal nur zum Essen zu kommen. Und wenn wir beide das fachsimpeln anfangen, ist für den Rest der Familie nur noch Bahnhof und römische Dörfer zu verstehen.

Ok, Rechtevergabe und was ist alles zu berücksichtigen. Egal, ob man Texte, Bilder oder Videos benutzen will; jeder hat Rechte und somit auch sein Copyright. Am Besten, man nutzt seine eigenen Videos, Bilder und Texte. Klar bin ich verpflichtet auf die jeweiligen Rechte und Disclaimer hin zu weissen. Selbst Namen werden heutzutage als “Marke” angemeldet. Benutzt man den angebissenen Apfel zum Beispiel, kann das schon teuer werden auch wenn ich auf die Beatles hinweisen wollte .

Gut, ich begann meine ersten Gehversuche mit “Hemingway”, ansprechend und vom Aufbau für mich noch nachvollziehbar. “Colibri” reizt mich, aber da hatte ich mich wirklich noch nicht so richtig heran getraut. Diese ersten Schritte waren aber für Verständnis und den einzelnen Bezeichnungen vollkommen ausreichend. Ich will ja auch nur dumme Sprüche und ein bisschen Smalltalk hier in diesem “Welt weitem Web”. Ich habe 2 Domains, könnte noch 1000 Subdomains generieren; wer soll den alle Beiträge schreiben; und noch das Problem mit der Sicherheit: Mein Gott; früher hat mann, aber das sind alte Zöpfe; weg mit!

Der Winter kann lange dauern, überhaupt, wenn “Corona” uns einsperren will. Aber ich habe ja auch noch meinen Hund!

Lange Rede; kurzer Sinn: Ich kann mich auch nur maximal 2 Stunden mit einem Thema beschäftigen, dann rufen meine Knochen nach Bewegung und Ablenkung. Nach einigen Versionssprüngen bin ich also doch noch; oder wieder bei “Colibri” gelandet. Nicht vollumfänglich für meine Zwecke geeignet, aber ich will ja auch noch länger an diesem Projekt arbeiten.

Zeitgleich hatte auch “Oliver Schäflein” seine vernachlässigte Seite wieder entdeckt. Noch einer, der durch ausprobieren lernt.

Auf der bestehenden Domain kann man eine Testumgebung für die Hauptseite erstellen; gute Sache, probiere alles aus und geh dann auf die Hauptseite und verändere das Erlernte. Ich nutze nicht nur einen Browser und trotzdem habe ich es geschafft, meine Hauptseite in’s Nirvana zu schicken. Backup nicht gleich gefunden, aber was soll es.

Die Rohdaten hatte ich mir zum Glück auf meinem Rechner abgespeichert, ist dann nicht so tragisch und alles wieder sehr schnell auf die richtige Stelle gebracht. Dieses Erlebnis hat mich dann endgültig zu Colibri gebracht und was soll ich sagen, fast zufrieden. Der Hauptaufbau der Seite ist doch dementsprechend, wie ich mir vorstelle, wie eine Webseite auszusehen hat. Die derzeitigen Dinge der Webseite sind im Untergrund und für den Besucher nicht sichtbar, aber notwendig. Und ich habe ja viel Zeit!

Viele werden mich auch fragen, warum diese Verschachtelungen auf der Webseite. Ganz einfach; diese Art nennt man “responsiv”, also egal, ob man das Ganze sich auf dem Rechner anschaut oder auf einem Smartphone. Früher hätte man 3 Seiten erstellen müssen: Eine für Rechner (sogar die einzelnen Browserarten mussten teilweise berücksichtigt werden), dann eine für die Tabletts und zuletzt für die Smartphones. So erscheint diese Webseite auf einem Handy etwas anders, als auf einem Rechner. Mir wäre der Aufwand viel zu groß, das explizit zu gestalten, das ist auch der Grund, warum Cookies gesetzt werden sollen. Die sagen dem Server, hey, da draußen ist ein Smartphone, also die Darstellung.

Unterbau dieser Seite!

Wer aber nun glaubt, es wäre alles so einfach, der irrt sich gewaltig. WordPress lebt vom Mitmachen, also haben sich Webdesigner und viele andere Menschen die Mühe gemacht und fertige Tools zu gestalten. Sollte da aber mal ein Fehler unterlaufen, dann ist guter Rat teuer. Die Foren sind hervorragend und versprechen jede Art von Hilfe, Aber man benötigt sehr viel Zeit und Einfühlungsvermögen, um dann letztendlich eine solche Präsenz zu bauen. Ich habe, trotz einigen Vorkenntnissen sehr lange benötigt, um die derzeitige Version “Colibri” zu nutzen. Wie oft ich aber auch mit den “Hilfsprogrammen” die Seite unwiderruflich zerschossen habe; Schwamm drüber. Ich will kein Geld damit verdienen. Ich vermag auch nicht einzuschätzen, wieviele Leute diese Seite besuchen und auch diverse Beiträge lesen, aber eins ist sicher: Für meine Zwecke und Wünsche bietet WordPress sehr viele Gadgets und Lösungen; dhabe ich noch sehr viel Zeit, um einige aus zu probieren.

Das schlimmste, was einem passieren kann, ist eine verminderte Funktion. So habe ich für Backups zu erstellen “Duplicator” genutzt. Durch Musik und Filme bin ich sehr schnell an die 500 MB Grenze gestoßen. Die Bordmittel von Strato sind mir zu umständlich. Alleine für Migration ist eine Vielzahl von Programmen zu finden. Sehr vieles in englisch, was mir aber keine Probleme bereitet, aber “my native language ist German” und durch die Fachbegriffe reicht das “Schulenglisch” dann doch nicht aus.

Dank Google Übersetzer sind aber solche Probleme sehr schnell aus der Welt geschaffen.

F.f.