Yoko sucht sich immer den besten Platz aus!
Wintersonne

Die schlimmsten Quälgeister für Hunde sind Zecken und Grasmilben. Dieser Winter ist zu mild; viele Zecken sind noch aktiv!

nach jedem Spaziergang „Kontrolle!“

Zecken

Sie hat einen in Brauntönen marmorierten Rückenschild, ist bereits bei Temperaturen um vier Grad aktiv und selbst nächtlicher Bodenfrost hält sie nicht auf.

Die Winterzecke mit dem wissenschaftlichen Namen Dermacentor reticulatus, auch Buntzecke genannt, sticht vorzugsweise Hunde und Pferde und verbreitet sich deutschlandweit, warnt die Tierschutzorganisation Aktion Tier.

Tiere ganzjährig schützen

Daraus sollten Tierhalter den Schluss ziehen, ihr Tier ab sofort ganzjährig gegen Zecken zu schützen. Denn neben den üblichen Krankheiten, die von Zecken übertragen werden, ist die Buntzecke zudem Überträger der Babesiose, einer Erkrankung, die man bisher nur aus dem Ausland kannte. Sie führe zu hohem Fieber und zur Zerstörung der roten Blutkörperchen, was zum Tode des Tieres führen kann.

Tierärzte sollten nun an diese Infektionskrankheit denken, wenn ein Tier an Blutarmut leidet und dabei hohes Fieber hat – auch wenn der Patient bis dato nicht im Ausland war. Wird die akute Krankheit schnell erkannt, habe das Tier eine Chance zu überleben, so Hölscher.

Fell nach Spaziergang durchsuchen

Zum Zeckenschutz zählen ein Check des Tieres nach jedem Spaziergang durch Bürsten und Kämmen des Fells, aber auch vorbeugende Maßnahmen. Hierzu kann der Tierbesitzer im Vorfeld Präparate verabreichen. Die gibt es in Tablettenform, als Halsband oder zum Aufträufeln auf die Haut. Aktion Tier rät dazu, die Präparate in der Apotheke oder beim Tierarzt zu kaufen.

Grasmilben

Grasmilben halten sich gerne an den Wegrändern auf. Durch das „Spuren“ (schnuppern) der Hunde gelangen diese gerne in die Zwischenräume der Fußballen. Durch das belecken dieser Stellen kommt es sehr häufig vor, das die Zwischenräume der Pfoten zuerst Blasenbildung bis hin zur offenen Wunde zeigen. Mein Allerweltheilmittel ist da gerne Melkfett mit Ringelblume, Bepanthen Salbe; bei beiden muss die zu behandelnde Stelle trocken sein. Viele Hunde lecken aber auch gerne das Melkfett wieder ab; also dementsprechend mit Socken oder Verband schützen.

Streusalz

Ist gerade im Winter immer ein Problem beim Gassi gehen. Jedes Mal den ganzen Hund unter die Dusche zu stellen, wäre aber auch nicht richtig. Abwaschen, gut abtrocknen und „Melkfett mit Ringelblume“ drauf, auch auf die Ballen. Das Salz trocknet die Ballen aus; nachfetten der Pfoten klappt da nicht immer. So bleiben die Ballen geschmeidig und sind wieder fit für Spaziergänge.

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